Dornstadt – Berlin und zurück

80.000 Teilnehmer und vorallem Teilnehmerinnen, davon 20 aus der Turnabteilung der Sportfreunden Dornstadt, genossen das Deutsche Turnfest sehr. 

Wir reisten mit dem Flixbus zu unserer Schule am Prenzlauer Berg an, quartierten uns in zwei Klassenzimmern ein und wollten zur Eröffnungsfeier ans Brandenburger Tor. Aus Sicherheitsgründen gab es nur einen Einlass und Menschenmassen bei der Taschenkontrolle. Dann lieber erstmal etwas essen. Ein Teil von uns schaffte es später noch den Schluss der Eröffnungsfeier zu sehen und schwärmte sehr. Der Rest wartete zu lange aufs Essen und kam zu spät, hatte aber immerhin eine kleine Sightseeing-Runde geschafft.

Erste Nacht auf Luftmatratzen und co.
Der Frühstücksservice wurde in unserer Unterkunft aufgeteilt. Jeder Verein war mal mit bewirten dran und das klappte ganz gut. Am nächsten Tag starteten schon die ersten Wettkämpfe und einige Turnerinnen und auch Kampfrichter mussten antreten.

Bild 2 (Abt.leiterin Maria Wieja und Kampfrichterinnen)
Mit Elena Büttner (nicht im Bild), Lisa, Steffi, Änni (Leichtathletik) und Rebecca konnten wir mit 5 Kampfrichterinnen zum Gelingen der Wettkämpfe beitragen. Unsere Rebecca Egle engagierte sich an drei Tagen am Sprung! Am DTB-Wahlwettkampf nahmen am Mischwettkampf (Leichtathletik und/oder Schwimmen und Turnen) Finn und Eleni Fischer, Elena Büttner und Stefanie Bayer teil, wobei der 30 Platz von Stefanie unter 544 Teilnehmerinnen herausragend war. Im reinen Fachwettkampf Gerätturnen, bei dem es in den Altersklassen über 1000 Teilnehmerinnen gab, starteten Tashina Thomas, Celina Kösssinger, Verena Kloss, Ida Weidner und Theresa Büttner. Jana Maier und Leonie Schelzig probierten sich beim Kür-Pokalwettkampf der Leistungsklasse 2. Dem Wettkampf bei dem auch alle (144 Teilnehmerinnen) starten, die sich nicht zur deutschen Meisterschaft qualifizieren konnten. Hier konnten Jana noch 20 Turnerinnen hinter sich lassen und bei Leonie waren es 40.

Zunächst war es für uns schwer sich in dem großen Messeareal zurecht zufinden. Außerdem wurden wir von den vielen Eindrücken, Deutschen Meisterschaften im Vorbeigehen und besonders den Vorführungen stets gebremst und kamen erst langsam zum eigentlichen Ziel. Alle die keinen Wettkampf hatten, fanden wir immer wieder in der Airtrack-Halle und der Turner-Jugendhalle beim ausprobieren und Toben. Wir sahen u.a. Deutsche Meisterschaften im Bouldern und im Teamgym und ließen uns erklären um was es hier geht.
Bei schönem Wetter gönnten wir uns eine Pause im Sommergarten der Messe, saßen auf der Wiese vor der Bühne und stärkten uns für weitere Messe-Stunden. Die U- und S-Bahnstrecken dienten auch zur Erholung, den schließlich wollten wir auch in der Stadt noch was erleben.

Bild 4 - Luftsprünge am Berliner Dom
Im Dom fand ein ökumenischer Pfingstgottesdienst statt. Und selbst dort wurde Trampolin gesprungen beim Lied: "Da berühren sich Himmel und Erde".

 

Bild 3 - Stadiongala
Ein weiterer Höhepunkt war die Stadiongala: Über Tausend Aktive zeigten uns Berliner Bilder: Die Schwäne vom Wannsee, den nichtfertigwerdenden Flughafen, das Turnfest-Zeichen ...
Geehrt wurden die Nationalturner und Turnerinnen, die in Sportwagen einfuhren und verabschiedet wurde Fabian Hambüchen vom internationalen Wettkampfsport. Wir sahen Trommler am Kran hängend. Es sprach der Vorsitzende des Turner Bundes und Angela Merkel und es sang Udo Lindenberg und als fulminanter Schluss gab es ein sensationelles Feuerwerk und das bei strömendem Regen.

Fünf Tage Aktion: Alle gesund geblieben, endlos müde, so stiegen wir am Mittwochabend in den Flixbus und fuhren übernacht zurück in die Heimat bzw. weiter in den Urlaub.

Ute Schelzig 

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