30 000 Euro für Vereine

Förderpreis Ehrenamt Aktion von Donau-Iller-Bank und Südwest Presse unterstützt und ehrt Engagierte, die in Corona-Zeiten Großes für ihre Vereine leisten. 

Die Pandemie hat auch das Leben in der Region gründlich verändert – im Beruf wie in der Freizeit. Das Vereinsleben ruht nahezu, seit die Politik im Angesicht der gesundheitlichen Bedrohung das öffentliche Leben auf Sparflamme gesetzt hat. Was fast alle Vereine eint, ist, dass viele Feste wegfallen – und damit bares Geld.

Hier setzt der „Förderpreis Ehrenamt“ an. Die Aktion der Donau-Iller-Bank und der Südwest Presse startet am Donnerstag, 1. April, und will diejenigen ehren und unterstützen, die in dieser schwierigen Zeit Großes für ihre Vereine leisten: Insgesamt gibt es dabei 30 000 Euro für das Ehrenamt in der Region, genauer: im Geschäftsbereich der Donau-Iller-Bank. „Mit diesem erstmalig dotierten Förderpreis wollen wir dem tollen Engagement in unserer Region ein Gesicht geben“, sagt Thomas Freudenreich, Prokurist der Bank. „Ohne dieses freiwillige Engagement würde unsere Gesellschaft unglaublich an Wert und Herz verlieren.“ Diese Menschen seien „großartige Vorbilder“ für mehr Miteinander in der Region. „Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, mit diesem Förderpreis all denjenigen zu danken, die sich mit so viel Herzblut, Energie und Leidenschaft für das Gemeinwohl einsetzen.“

Was gibt es zu gewinnen?

Prämiert werden besonders preiswürdige Ehrenamtliche in drei Kategorien. Zum einen entscheidet eine Jury über die eingereichten Vorschläge. Die Jury legt auch die Preisträger der zweiten Kategorie, die Unter-25-Jährigen, fest. „Besonders bei den jungen Menschen möchten wir ein Zeichen setzen, da es immer schwieriger wird diese Altersgruppe für ein Ehrenamt zu mobilisieren“, sagt Dagmar Feuerstein aus dem Vertrieb der Bank. In der dritten Kategorie entscheiden die Bürger – über eine Online-Abstimmung. Der Hauptpreis in jeder Kategorie beträgt 3000 Euro, der Rest des Geldes wird von der Jury auf die weiteren Bewerbungen verteilt, je nach Anzahl und Qualität der Einreichungen.

Wer kann gewinnen?

Das Geld fließt natürlich nicht auf das Privatkonto der Geehrten, sondern kommt den Vereinen zu Gute, in dem die Preisträger ihre wichtigen Aufgaben verrichten – und zwar für einen bestimmten Zweck, der im Vorfeld von den Vorschlagenden angegeben werden muss. Geehrt werden kann, wessen ehrenamtliches Engagement besonders groß ist. Freilich: Darunter kann man sich nun vieles vorstellen, und im Lexikon lässt sich dazu auch nicht nachschlagen, was ein „großes“ Engagement ist. Ein Kriterium ist allerdings in jedem Fall, ob die Person, die vorgeschlagen wird, recht viel Zeit auf das Engagement verwendet, das nicht mit Geld entlohnt sein sollte. Ehrenamtlich eben. Ins Gewicht fallen kann natürlich, wenn das Engagement nicht nur dem Verein nutzt, sondern in besonderer Weise auch der Gesellschaft als Ganzes. Oder kostet das Ehrenamt viel Überwindung, ist es gar mit einer ganz neuen Idee verbunden?

Wer kann Vorschläge abgeben ?

Die Person, die geehrt werden soll, kann sich nicht selbst vorschlagen, sondern muss vorgeschlagen werden, gerne auch von Vereinskollegen. Dabei muss auch der Zweck angegeben werden, wofür das Geld genutzt werden soll. Die Bewerbungen können nur online eingereicht werden, und zwar auf der Homepage dieser Zeitung sowie auf der Internetseite der Bank. Die Bewerbungen werden bei der Donau-Iller-Bank gesammelt und für die Internet-Wahl und die Jury aufbereitet. Übrigens können auch diejenigen gewinnen, die jemanden vorschlagen: Unter allen Teilnehmern, die jemanden für den Preis nennen, verlosen wir zwei Ballonfahrten in der Region.

Wann geht’s los?

Vorschläge können vom 1. bis zum 30. April eingereicht werden. Vom 7. bis zum 18. Mai läuft die Online-Wahl, danach tagt die Jury, und Mitte Juni werden Corona-konform die Gewinner prämiert.


Wo kann ich jemanden vorschlagen?

­Vorschläge Möglich ab 1. April unter    
www.swp.de/ehrenamt
www.donau-iller-bank.de/ehrenamt

Jury Ehingens OB Alexander Baumann, Ursula von Helldorff (Lokale Agenda Ehingen) sowie Bundesverdienstkreuz-Träger Sigisbert Straub, Ex-Bürgermeister von Dietenheim und ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Donau-Iller-Bank, gehören zum Preisgericht. Die Bank vertreten Jost Grimm (Vorstandssprecher), Thomas Freudenreich (Prokurist) und Dagmar Feuerstein (Marketing). Für die Südwest Presse sitzt Redaktionsleiter Martin Tröster im Gremium.

29.03.2021 SWP, REGION, Martin Tröster

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