Zwei unvergessliche Wochen im Zeltlager des Turngau Ulm

2026

 

Vom 1. bis 15. August verbrachten insgesamt 237 Kinder zwei erlebnisreiche Wochen im Längental. Begleitet wurden sie dabei von einem 31-köpfigen Betreuer- und Helferteam, das mit viel Einsatz, guter Laune und jeder Menge Ideen für ein abwechslungsreiches Zeltlager sorgte.

Der Aufbau des Lagerplatzes begann bereits am Donnerstag. Da für die kommenden Tage hochsommerliche Temperaturen angekündigt waren, hieß es: Ärmel hochkrempeln und loslegen! Bereits am Freitagmittag standen alle Kinderzelte. So blieb dem Betreuerteam neben den letzten Vorbereitungen auch noch Zeit für die ein oder andere dringend benötigte Eis- und Erfrischungspause.

Am Samstag konnten schließlich die ersten Kinder auf dem Lagerplatz begrüßt werden und zwei Wochen voller Spiel, Spaß, Abenteuer und Gemeinschaft begannen. Eines war dabei schnell klar: Der Sommer meinte es in diesem Jahr besonders gut mit uns. Beide Lagerwochen waren von großer Hitze geprägt. Bis auf ein paar vereinzelte Tropfen bekam der Lagerplatz keinen Regen zu sehen. Für die Kinder bedeutete das vor allem eines: jede Menge Wasserschlachten! Kaum war irgendwo Wasser zu sehen, dauerte es nicht lange, bis die nächste Abkühlungsschlacht über den Lagerplatz zog. Am Ende der Wochen war vom satten Grün des Lagerplatzes kaum noch etwas zu erkennen – vermutlich hätte man Schwierigkeiten gehabt, auch nur einen einzigen Grashalm zu finden.

 

Erlebniszeltlager – Willkommen im Dschungel!

In der ersten Woche tauchten unsere jüngeren Teilnehmer in eine geheimnisvolle Welt voller Abenteuer ein. Das Erlebniszeltlager stand ganz unter dem Motto „Dschungel“.

Tief im Dschungel schlummerten die 13 Geister des Dschungels. Ihre Aufgabe war es eigentlich, über den Dschungel zu wachen und ihn zu beschützen. Doch die Geister waren in einen tiefen Schlaf gefallen und konnten nicht mehr von selbst aufwachen. Damit war der Dschungel schutzlos – und genau diese Gelegenheit nutzte ein Bösewicht, um die goldene Kokosnuss zu stehlen.

Nun lag es an den Kindern, die Geister wieder zu erwecken und damit den Dschungel zu retten. Jedem der 13 Kinderzelte hatten wurde sein eigener Geist zugeordnet, welchen es zu erwecken galt. Über die Woche hinweg mussten die Zeltgruppen dafür jeweils fünf individuelle Aufgaben lösen. Dabei hatte kein Zelt dieselben Herausforderungen wie ein anderes. Die Aufgaben waren so vielfältig wie unsere Dschungelbewohner selbst: Mal mussten bestimmte Gegenstände gefunden werden, mal war Kreativität gefragt und manchmal ging es darum, etwas Soziales zu tun – beispielsweise jemandem ein ehrliches Kompliment zu machen.

Teamgeist war dabei besonders wichtig, denn nur gemeinsam konnten die Aufgaben gemeistert und die schlafenden Geister wieder erweckt werden. Und natürlich mussten auch die Betreuer immer wieder selbst zeigen, was in ihnen steckt und sich den ein oder anderen Herausforderungen stellen.

Passend zum Motto verwandelte sich auch das Betreuerteam immer wieder in die Bewohner des Dschungels. Zwischen den Programmpunkten waren plötzlich wilde Tiere auf dem Lagerplatz unterwegs und sorgten für so manche Überraschung.

Ein großes Highlight war das Waldspiel. Nachdem die Kinder über die Woche hinweg fleißig Aufgaben gelöst und die Geister nach und nach erweckt hatten, ging es nun darum, die gestohlene goldene Kokosnuss wiederzufinden. In ihren Zeltgruppen machten sich die Kinder auf die Suche und sammelten Hinweise, die sie Stück für Stück zum Dieb und damit hoffentlich auch zur goldenen Kokosnuss führten.

Natürlich durften auch unsere altbewährten Klassiker nicht fehlen. Beim Betreuersuchspiel galt es, die Betreuer in ihren ungewöhnlichen Verkleidungen und an versteckten Orten in der Stadt aufzuspüren. Auch bei der Lagerolympiade und Saua Jugga Keia waren Teamgeist, Geschick und jede Menge Einsatz gefragt.

 

Abenteuerzeltlager – Im Bann der Elemente

Schon kurze Zeit, nachdem die jüngeren Kinder die Zelte geräumt hatten, begann das nächste Abenteuer und die älteren Kinder bezogen den Lagerplatz für ihre Woche im Abenteuerzeltlager.

Das Motto lautete in diesem Jahr „Im Bann der Elemente“. Feuer, Wasser, Erde und Luft begleiteten die Kinder durch die gesamte Lagerwoche und fanden sich in zahlreichen Programmpunkten wieder.

So wurden auch bekannte Klassiker wie die Lagerolympiade, Saua Jugga Keia und das Betreuersuchspiel passend zum Motto gestaltet. An verschiedenen Stationen mussten sich die Kinder mit den vier Elementen auseinandersetzen: Es gab Aufgaben rund um Wasser und Luft, Herausforderungen mit Erde und natürlich auch Stationen zum Thema Feuer.

Ein besonderes Highlight war das große Krimispiel, das sich über die gesamte Woche erstreckte. Gleich zu Beginn stand fest: Etwas Schreckliches war passiert – die Lagerleitung wurde ermordet!

Doch wer war der Täter?

Jeden Morgen wartete eine neue Ausgabe der Lagerzeitung auf die Kinder. Darin wurden aktuelle Ereignisse geschildert, neue Geheimnisse enthüllt und Beziehungen zwischen den verschiedenen Rollen näher beleuchtet. Stück für Stück erhielten die Kinder neue Informationen und Hinweise, mit denen sie versuchen konnten, den Fall zu lösen.

Dabei war nicht nur ein guter Riecher gefragt, sondern auch die Fähigkeit, genau hinzusehen, Informationen miteinander zu kombinieren und vielleicht auch den ein oder anderen Verdächtigen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Am Ende der Woche mussten die Kinder ihre Vermutung abgeben: Wer hatte die Lagerleitung auf dem Gewissen? Die richtige Lösung brachte nicht nur die Aufklärung des Mordfalls, sondern auch wertvolle Punkte für das Zelt-Ranking.

Denn auch in diesem Jahr kämpften die Zeltgruppen während der gesamten Woche um den Goldenen Hering. Zahlreiche Spiele und Aktionen flossen in die Wertung ein, sodass sich das Ranking immer wieder verändern konnte. Die Punkte aus dem Krimispiel konnten dabei am Ende noch einmal entscheidend sein.

Nach einer Woche voller Herausforderungen, Wettkämpfe und gemeinsamer Abenteuer stand schließlich fest, welches Zelt die meisten Punkte gesammelt hatte und sich den Goldenen Hering sichern konnte.

Und auch in der zweiten Woche blieb uns die Sonne treu. Bei diesen Temperaturen war das Element Wasser besonders beliebt. Zahlreiche Wasserschlachten sorgten für Abkühlung und verwandelten den Lagerplatz regelmäßig in eine riesige Planschzone.

 

Eine Woche im Zelt – ohne Handy

Auch in diesem Jahr galt im Zeltlager wieder: Das Handy bleibt zu Hause.

Dahinter steckt ein einfacher Gedanke: Die Kinder sollen die Möglichkeit bekommen, eine Woche lang ganz in die Zeltlagerwelt einzutauchen – ohne Nachrichten, Social Media und Spiele-Apps. Stattdessen stehen echte Begegnungen, gemeinsames Erleben und jede Menge Abenteuer im Mittelpunkt.

Gerade im Zeltlager zeigt sich schnell, wie wenig es eigentlich braucht, um eine gute Zeit zu haben. Gemeinsam spielen, lachen, singen, basteln, durch den Wald ziehen, Wasserschlachten veranstalten oder abends am Lagerfeuer zusammensitzen – all das funktioniert ganz wunderbar ohne Bildschirm.

Und spätestens nach den ersten Tagen wurde bei vielen Kindern deutlich: Das Handy wurde gar nicht vermisst. Denn auf dem Lagerplatz, im Zelt und bei den zahlreichen Programmpunkten gab es ohnehin genug zu erleben.

Eine Woche ohne Handy bedeutet im Zeltlager deshalb nicht weniger, sondern vor allem mehr: mehr Gemeinschaft, mehr Kreativität, mehr Zeit miteinander und vor allem mehr echte Erlebnisse, die noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Zwei Wochen voller Erinnerungen

Am Ende der jeweiligen Lagerwoche hieß es schließlich wieder Abschied nehmen. Die Kinder verließen den Lagerplatz erschöpft, aber glücklich und mit vielen neuen Geschichten und Erinnerungen im Gepäck.

Zwei Wochen voller Abenteuer, neuer Freundschaften, heißer Sommertage, nasser Kleidung, lustiger Momente und unzähliger gemeinsamer Erlebnisse gingen damit zu Ende.

Während die letzten Zelte abgebaut wurden, war eines aber bereits klar: Die nächste Zeltlagersaison kommt bestimmt. Und so freuen wir uns schon jetzt darauf, im nächsten Jahr wieder altbekannte und neue Gesichter im Längental begrüßen zu dürfen.

Wir freuen uns auf euch im nächsten Jahr!

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Nebenwirkungen des Zeltlagers 2026

Mögliche Nebenwirkungen:

Müdigkeit, heisere Stimmen, nasse Kleidung und ein dauerhaftes Bedürfnis nach Abkühlung

Weitere Begleiterscheinungen:

Unerwartete Wasserschlachten, plötzliche Dschungelgeräusche, Begegnungen mit wilden Tieren sowie ein ausgeprägter Ermittlerdrang.

Langzeitfolgen:

Neue Freundschaften, unzählige Erinnerungen, ein leichtes Fernweh nach dem Längental und die hartnäckige Frage:

„Wann ist endlich wieder Zeltlager?“

Bei anhaltenden Symptomen empfehlen wir:

Einfach nächstes Jahr wiederkommen – Nebenwirkungen sind ausdrücklich erwünscht!


Anmeldung Zeltlager

Bitte beachten!

  • Erlebniszeltlager 8-11 Jahre - gibt es noch freie Plätze!
  • Abenteuerzeltlager 12-15 Jahre - ist bereits voll belegt, es ist nur noch die Warteliste möglich!

 

Kontaktperson

Anmeldung für das Zeltlager 2026

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Kontodaten Zeltlager Ulm

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Turngau Ulm Zeltlager

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