TSV Rißtissen vertritt Deutschland beim Slovak Parkour Open in Bratislava

Mit der Teilnahme am Slovak Parkour Open 2026 in Bratislava hat der TSV Rißtissen ein weiteres Kapitel Vereinsgeschichte geschrieben. Als erster deutscher Verein überhaupt vertritt der TSV Rißtissen Deutschland regelmäßig bei internationalen Parkour-Wettkämpfen und setzt damit neue Maßstäbe für die Entwicklung der jungen Sportart.

Begleitet von Trainer Mustafa Karaca reisten Noah Sonneck, Marcel Wurm, Sam Kellner und Alexander Schmid in die slowakische Hauptstadt, um sich mit Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Nationen zu messen. Für die meisten Sportler war es einer der ersten internationalen Wettkämpfe ihrer Karriere – und gleichzeitig eine wertvolle Gelegenheit, Erfahrungen auf internationalem Niveau zu sammeln.

Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der Athleten. Noch vor wenigen Monaten verfügten viele von ihnen über wenig oder gar keine Wettkampferfahrung im Parkour. Durch kontinuierliches Training, hohe Eigenmotivation und die professionelle Betreuung innerhalb der Parkour-Abteilung des TSV Rißtissen konnten sie in kurzer Zeit große Fortschritte erzielen.

Hinter dieser Entwicklung steht ein langfristiges Konzept von Mustafa Karaca, der zu den international erfahrensten Parkour-Experten Deutschlands zählt. Als internationaler Kampfrichter der Fédération Internationale de Gymnastique (FIG), Trainer bei Weltcups und aktiver Mitgestalter der Parkour-Entwicklung im Deutschen Turner-Bund bringt er wertvolle internationale Erfahrung direkt nach Rißtissen.

 

Diese Verbindung zwischen internationalem Spitzensport und lokaler Nachwuchsarbeit eröffnet jungen Athletinnen und Athleten Möglichkeiten, die bisher nur wenigen Vereinen in Deutschland zur Verfügung standen. Internationale Wettkämpfe werden dadurch nicht mehr zu einem entfernten Traum, sondern zu einem realistischen Ziel.

Neben den sportlichen Leistungen stand vor allem der Teamgedanke im Mittelpunkt der Reise. Gemeinsam wurden neue Erfahrungen gesammelt, internationale Kontakte geknüpft und wichtige Impulse für die weitere Entwicklung mitgenommen. Die Athleten repräsentierten dabei nicht nur den TSV Rißtissen, sondern auch die Region Ulm und den Turngau Ulm auf hervorragende Weise.

Die Teilnahme am Slovak Parkour Open zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial im Parkour-Sport der Region steckt. Der TSV Rißtissen hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer festen Größe in der deutschen Parkour-Landschaft entwickelt und verfolgt weiterhin das Ziel, junge Menschen für Bewegung, Leistungssport und internationale Begegnungen zu begeistern.

Der Blick richtet sich bereits auf die kommenden Projekte und Wettkämpfe. Eines steht jedoch schon heute fest: Der TSV Rißtissen hat sich auf internationaler Bühne etabliert und trägt den Namen des Vereins weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus.

internationale Erfahrungen beim Parkour World Cup in Montpellier

Am vergangenen Wochenende nahm Mustafa Karaca vom TSV Rißtissen gemeinsam mit den Athleten Andreas Simon Haug und Miro Rehder am FIG Parkour World Cup in Montpellier (Frankreich) teil. Die Veranstaltung zählt zu den wichtigsten internationalen Wettkämpfen im Parkour-Kalender und brachte Athletinnen und Athleten aus zahlreichen Nationen zusammen.

Karaca war dabei als Coach des deutschen Teams im Einsatz und begleitete die Athleten organisatorisch sowie sportlich durch die Veranstaltung. Dank einer guten Vorbereitung verliefen Anreise, Akkreditierung und die organisatorischen Abläufe vor Ort reibungslos.

Im Vorfeld des Wettkampfs stand insbesondere die gesundheitliche Situation von Miro Rehder im Fokus. Gemeinsam wurde entschieden, eine noch nicht vollständig ausgeheilte Verletzung nicht zu riskieren – auch mit Blick auf die kommenden internationalen Wettbewerbe, unter anderem den nächsten World Cup in Istanbul. Nach mehreren Tests vor Ort und Rücksprache mit den Verantwortlichen von World Gymnastics (FIG) wurde die Entscheidung getroffen, auf einen Start zu verzichten. Die Kommunikation mit den internationalen Offiziellen verlief dabei professionell und unkompliziert.

Auch Andreas Simon Haug zeigte während der Trainings zunächst einen sehr guten Eindruck. Während der Vorbereitung auf eine technisch anspruchsvolle Passage verspürte er jedoch muskuläre Beschwerden. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, wurde das Training angepasst und die Situation kontinuierlich beobachtet.

Mit Blick auf die Gesundheit und die kommenden Wettkämpfe wurde entschieden, den Fokus auf einen kontrollierten und sicheren Wettkampf zu legen. Andreas Simon Haug setzte dies diszipliniert um und konnte seinen Lauf erfolgreich und ohne weitere Beschwerden beenden.

Neben dem sportlichen Bereich bot die Veranstaltung erneut wertvolle Möglichkeiten zum internationalen Austausch mit Coaches, Kampfrichtern und Funktionären von World Gymnastics. Besonders positiv wurde die professionelle Zusammenarbeit innerhalb des Teams wahrgenommen. Ebenso zeigte sich, wie wichtig eine vertrauensvolle Betreuung, Erfahrung und eine stabile Teamstruktur im internationalen Leistungssport sind.

Für Mustafa Karaca stellt die Arbeit auf internationaler Ebene inzwischen einen festen Bestandteil seiner Tätigkeit im Parkour-Bereich dar. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Kontakte fließen kontinuierlich in die Vereinsarbeit, Nachwuchsförderung und die Weiterentwicklung moderner Parkour-Strukturen im regionalen Umfeld ein.


Parkour zwischen Ehrenamt und internationaler Bühne

Mustafa Karaca beim TSV Rißtissen

Parkour entwickelt sich weltweit immer stärker zu einer modernen und anerkannten Sportdisziplin. Auch im Turngau Ulm wächst das Interesse an dieser vielseitigen Bewegungsform kontinuierlich. Einer der engagierten Akteure in diesem Bereich ist Mustafa Karaca vom TSV Rißtissen.

Karaca ist beim TSV Rißtissen als Trainer sowie als Beisitzer im Vorstand aktiv und engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für die Weiterentwicklung des Parkour-Sports. Dabei verbindet er die Vereinsarbeit vor Ort mit wertvollen Erfahrungen auf internationaler Ebene.

Durch seine Tätigkeit als internationaler Kampfrichter und Coach begleitet er regelmäßig nationale und internationale Veranstaltungen im Bereich Parkour. Unter anderem war er zuletzt als Teil des deutschen Teams beim Parkour World Cup in Montpellier (Frankreich) im Einsatz und betreute dort Athleten der deutschen Nationalmannschaft.

Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen dabei nicht persönliche Erfolge, sondern insbesondere die nachhaltige Entwicklung des Sports, die Förderung junger Athletinnen und Athleten sowie der Aufbau moderner Vereins- und Trainingsstrukturen.

Die Erfahrungen aus internationalen Wettbewerben und dem Austausch mit World Gymnastics (FIG) möchte Karaca gezielt in die regionale Vereinsarbeit einbringen. Besonders Themen wie Nachwuchsförderung, sichere Trainingsstrukturen, moderne Wettkampfformate und die pädagogische Vermittlung von Parkour spielen dabei eine wichtige Rolle.

Parkour vereint Bewegung, Kreativität, Körperkontrolle und gegenseitigen Respekt. Genau diese Werte sollen auch im Vereins- und Breitensport stärker gefördert werden. Der Turngau Ulm bietet hierfür großes Potenzial und kann einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser jungen Sportart leisten.

Mit seinem Engagement zeigt Mustafa Karaca, wie lokale Vereinsarbeit und internationale Erfahrung sinnvoll miteinander verbunden werden können – immer mit dem Ziel, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen neue sportliche Perspektiven zu eröffnen.