Deutschland Cup Synchrongymnastik

Ulmer Gymnastinnen landen im Mittelfeld 

Der absolute Höhepunkt der diesjährigen Wettkampfsaison für die Gymnastinnen war die Teilnahme von 2 Synchronteams des SSV Ulm 1846 beim Deutschland Cup Synchrongymnastik am 23.06.2018 in Bad Vilbel/Dortelweil. Laura Lenz und Julia Biener hatten sich mit dem Sieg in der Leistungsklasse P8/P9 beim Schwaben Cup ohne Probleme für diesen Wettkampf auf Bundesebene qualifizieren können, Inger Brun und Anne Schanz durften nachrücken, weil ein schwäbisches Team auf den Startplatz verzichtet hatte. 

Dass ein Deutschland-Cup etwas Besonderes ist, merkten die jungen Damen bereits bei der Begrüßung. Es wurde nach Landesturnverbänden sortiert einmarschiert und die Nationalhymne gespielt. Auch das Niveau war dementsprechend hoch und jeder noch so kleine Fehler machte sich in der Platzierung bemerkbar. Was leider Laura Lenz und Julia Biener zu spüren bekamen – sie zeigten 2 gute Übungen, aber beim Band gab es einen größeren Patzer und das war nicht mehr aufzuholen. Schade für die beiden, es wäre Ihnen ein Platz unter den ersten 10 zu gönnen und auch möglich gewesen. So wurde es am Ende Platz 13. 

Inger Brun und Anne Schanz traten in der Leistungsklasse P6/P7 an und zeigten sich stark verbessert gegenüber dem Qualifikationswettkampf im Januar. Beide hatten auch die Nervosität gut im Griff und turnten sauber Ihre Übungen. Trotzdem reichte es am Ende „nur“ zu Platz 36 im hinteren Teil des Feldes. 

Beide Teams und auch Trainerin Monika Biener, die bei diesem Wettkampf die Kampfrichterleitung zusammen mit Gabi Dümig hatte, waren etwas enttäuscht. In der Zwischenzeit ist die gedrückte Stimmung in Motivation umgeschlagen. Nach dem Motto „What matters most is to keep trying“ möchten beide Teams im nächsten Jahr wieder mit von der Partei sein. Laura und Julia möchten sich bei Schwaben Cup wieder möglichst  vorne einreihen, Inger und Anne möchten die Qualifikation direkt schaffen und auf keinen Nachrückerplatz hoffen müssen. Und dann beim Deutschland Cup 2019 einige Teams mehr hinter sich lassen. 

Monika Biener 


Sieg für Ulmer Gymnastinnen beim Landesfinale Synchrongymnastik in Albstadt-Tailfingen

Beim Schwaben-Cup Synchrongymnastik am 28. Januar konnte das Duo der Wettkampfgymnastik vom SSV Ulm 1846, Laura Lenz und Julia Biener, in der höchsten Leistungsklasse P8/9 alle Konkurrenten hinter sich lassen und stand am Ende freudestrahlend auf dem obersten Treppchen. Das Ulmer Team lieferte 3 blitzsaubere Übungen ab und konnte sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Die favorisierten Teams aus Esslingen und Truchtelfingen landeten mit über einem Punkt Abstand hinter Lenz und Biener auf Platz zwei und drei.

Nun fahren die beiden jungen Damen als Sieger zum Deutschland Cup, der am 23.06.2018 in Bad Vilbel stattfindet. Dieser ist gleichzusetzen mit einer Deutschen Meisterschaft.

Nicht unerwähnt bleiben darf das zweite Ulmer Duo, Inger Brun und Anne Schanz, die beim Landesfinale Synchrongymnastik in der Leistungsklasse P6/P7 startete. Die beiden zeigten sich bei ihrem ersten Wettkampf auf diesem hohen Niveau nervenstark und turnten ihre 3 Übungen ohne größeren Fehler und in weiten Teilen besser als im Training. Leider verpassten die beiden die Qualifikation zum Deutschland Cup um einen Platz. Das neue Handgerät dieser Wettkampfsaison, die Keulen, ist für beide noch eine Herausforderung und die Vorbereitungszeit war sehr kurz.

Trainerin Monika Biener war mit den Ergebnissen hochzufrieden. Die Gymnastinnen des SSV Ulm 1846 konnten ihr Potential genau zur richtigen Zeit abrufen und wurden für die jahrelange Trainingsarbeit belohnt. 

Zu den Ergebnissen


Gaufinale

Dieser Wettkampf gilt als Qualifikation zum Landesfinale. Es qualifiziert sich in jeder Jugend die Siegermannschaft für das württembergische Landesfinale. Maximal fünf Gymnastinnen bilden eine Mannschaft, davon werden die drei besten Wertungen pro Handgerät in die Gesamtwertung genommen. Ersatzgymnastinnen können nicht gemeldet werden.

Das Aufrücken in eine höhere Altersklasse ist möglich. Jedoch muss mindestens eine Gymnastin der Altersklasse angehören, in der gestartet wird und die Gymnastinnen dürfen nur die ihrer Altersklasse entsprechenden Leistungsstufen turnen. Bei den Mannschaftswettkämpfen dürfen Gymnastinnen aus verschiedenen Vereinen, auch turngauübergreifend, eine gemeinsame Mannschaft bilden. Das Zweitstartrecht muss im Startpass eingetragen sein.