Sieg für Ulmer Gymnastinnen beim Landesfinale Synchrongymnastik in Albstadt-Tailfingen

Beim Schwaben-Cup Synchrongymnastik am 28. Januar konnte das Duo der Wettkampfgymnastik vom SSV Ulm 1846, Laura Lenz und Julia Biener, in der höchsten Leistungsklasse P8/9 alle Konkurrenten hinter sich lassen und stand am Ende freudestrahlend auf dem obersten Treppchen. Das Ulmer Team lieferte 3 blitzsaubere Übungen ab und konnte sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Die favorisierten Teams aus Esslingen und Truchtelfingen landeten mit über einem Punkt Abstand hinter Lenz und Biener auf Platz zwei und drei.

Nun fahren die beiden jungen Damen als Sieger zum Deutschland Cup, der am 23.06.2018 in Bad Vilbel stattfindet. Dieser ist gleichzusetzen mit einer Deutschen Meisterschaft.

Nicht unerwähnt bleiben darf das zweite Ulmer Duo, Inger Brun und Anne Schanz, die beim Landesfinale Synchrongymnastik in der Leistungsklasse P6/P7 startete. Die beiden zeigten sich bei ihrem ersten Wettkampf auf diesem hohen Niveau nervenstark und turnten ihre 3 Übungen ohne größeren Fehler und in weiten Teilen besser als im Training. Leider verpassten die beiden die Qualifikation zum Deutschland Cup um einen Platz. Das neue Handgerät dieser Wettkampfsaison, die Keulen, ist für beide noch eine Herausforderung und die Vorbereitungszeit war sehr kurz.

Trainerin Monika Biener war mit den Ergebnissen hochzufrieden. Die Gymnastinnen des SSV Ulm 1846 konnten ihr Potential genau zur richtigen Zeit abrufen und wurden für die jahrelange Trainingsarbeit belohnt. 

Zu den Ergebnissen


Gaufinale

Dieser Wettkampf gilt als Qualifikation zum Landesfinale. Es qualifiziert sich in jeder Jugend die Siegermannschaft für das württembergische Landesfinale. Maximal fünf Gymnastinnen bilden eine Mannschaft, davon werden die drei besten Wertungen pro Handgerät in die Gesamtwertung genommen. Ersatzgymnastinnen können nicht gemeldet werden.

Das Aufrücken in eine höhere Altersklasse ist möglich. Jedoch muss mindestens eine Gymnastin der Altersklasse angehören, in der gestartet wird und die Gymnastinnen dürfen nur die ihrer Altersklasse entsprechenden Leistungsstufen turnen. Bei den Mannschaftswettkämpfen dürfen Gymnastinnen aus verschiedenen Vereinen, auch turngauübergreifend, eine gemeinsame Mannschaft bilden. Das Zweitstartrecht muss im Startpass eingetragen sein.